Leben.Gesund.Gestalten - Achtsamkeitscoaching

My Way  oder welchen Weg gehst Du?

Als ich neulich Barfuss über einen sehr steinigen Weg lief, habe ich, neben den ganzen "Aua´s und ah´s" die mir in den Sinn kamen, auch darüber nachgedacht, auf was für einem Weg, im Leben ich gerade gehe.

Etwa auf einer Autobahn, auf der alles ganz schnell hintereinander getacktet ist?

Oder gehe ich gerade eher langsam, bewußt auf einem Waldweg, mit Zeit und Ruhe?

Nein, ich mußte mir tatsächlich eingestehen, dass mein Weg zur Zeit tatsächlich etwas steinig ist und das

nicht nur, weil ich die ganze Zeit Steinchen vor mir hatte, sondern mein Weg momentan ist so.

Ich orientiere mich nämlich zur Zeit neu und mache damit auch schmerzhafte Erfahrungen z.B. dass ich mir das mit der Selbständigkeit viel einfacher vorgestellt hatte.

Außerdem war meine Erfahrung im Schuldienst, als Sportlehrerin im 2. Schulhalbjahr 2019/2020, natürlich auch durch die plötzliche Corona Zeit, ganz anders, als ich mir vorgestellt hatte.

Ich mußte also in den letzten Monaten immer wieder meine Pläne umstellen und Um-Wege gehen und

das mache ich von Natur aus gar nicht gerne. Ups - da war sie wieder, meine Geradlinigkeit.

 

So können wir uns immer mal wieder diese Frage stellen, bin ich noch auf meinem Weg oder ist das schon längst der Weg einer anderen, vielleicht mir nahestehenden Person?

Bin ich vielleicht, ganz ohne, dass es mir aufgefallen ist, von meinem Weg abgekommen und auf einem "Holzweg" gelandet?

In einer Sackgasse oder gar auf einer Wiese, wo ich meinen Weg gar nicht mehr sehe?

 

Achtsames Gehen, heißt auch langsamer Gehen und dabei "tiefes Schauen", wahrnehmen üben, den Atem, jeden einzelnen Schritt, die Gedanken, die kommen und gehen.

Probieren Sie es ruhig gleich einmal aus, beim Gehen.

Auf welchem Weg gehen Sie gerade, was sehen Sie und wem begegnen Sie?

 

Viel Spaß und Freude beim Neugierig sein - in diesem Moment.

 

Besondere Lebensmittel, die eine Macke haben, sind um so wert-voller!

Eine Gurke ist eine Gurke - auch wenn sie krumm ist oder zufällig gerade. Es ist eine Gurke. Ist sie zufällig für unser Auge zu gerade, dann sticht sie heraus und ist etwas Besonderes. Oft jedoch wird sie dann aussortiert und weggeworfen. Diese Gurke kann dann nicht verkauft werden, weil sie zu gerade ist. Oh je, jetzt wo ich das schreibe, wird mir der Irrsinn dieser normgesteuerten Aussortiererei erst so richtig klar. Wieviel Tonnen von Lebensmitteln bei uns auf dem Müll landen ist schlimm.

Aber nicht nur weil ein Produkt nicht der Norm entspricht, sondern auch weil es eine kleine Macke hat, wird es sofort aussortiert. Sogar schon aufgrund von kleinen, dunklen Stellen, vor allem beim Obst und beim Gemüse.

Aber ist es nicht auch bei uns Menschen schon so?

Weil jemand zu laut spricht oder viel redet oder gar anders aussieht?

Wir urteilen nach den  Äußerlichkeiten ohne den Menschen wirklich zu kennen.

Aber genau diese Unterschiedlichkeiten machen unser Leben doch so spannend. Kleine Macken machen uns doch erst richtig interessant und große Macken bringen uns nach vorne -  kreative Ideen, spannende Gedanken -  wir sollten all diese kennenlernen, sonst wird unser Leben langweilig.

Bleibt neugierig, auch auf das Obst mit den Macken, denn es ist besonders wertvoll - durch die Macke!

Guten Appetit!

Meditation in Bewegung - wie geht denn das?

In meinen Qigong Kursen werde ich immer wieder mal gefragt: sag mal, wie lange machst Du eigentlich schon Qigong? Dann muss ich jedes mal überlegen und kann das gar nicht so genau sagen. Eigentlich irgendwie schon seit meiner Jugend. Richtig angefangen habe ich es während meiner aktiven Tanz - zeit 1997. Es hat mich halt immer fasziniert, diese Langsamkeit, dieses Flow-Gefühl. Aber eben nicht im Liegen zu entspannen, sondern dabei Stehen und trotzdem entspannen. Ein Wiederspruch?  Könnte man meinen! Ist es aber nicht, durch die intensive Atmung und das konzentrierte nach Innen schauen kommt die Entspannung anders als z.B. bei einer Fantasiereise im Liegen. Dadurch, dass ich das Muskel-Skelet System nicht ablegen kann, nehme ich deutlicher wahr, an welchen Stellen im Körper meine Verspannungen sitzen. Die gilt es schließlich während des Übens nach und nach zu lösen. Als "gong" ist das der Teil der Arbeit am Qi - eben QI GONG. Das hat mich immer Begeistert: Entspannung oder besser: Meditation in Bewegung -

das geht und ist gar nicht so schwer.

Viel Spaß beim Entdecken und Forschen!

Das innere Lächeln

Jeder kennt das Bild des meditierenden Buddhas.  Wir können es auf diesen Bildern deutlich sehen, dieses kleine, feine lächeln in seinem Gesicht.

Das "innere Lächeln" . Es ist Kern der Achtsamkeitsmeditation. Es gehört dazu, ist Teil der ganzen Übung. Aber warum, was bedeutet das? Wozu sollen wir uns künstlich ein Lächeln herholen auch wenn uns gar nicht danach ist. Die Antwort ist gar nicht so einfach aber ich versuche einmal eine zu finden, so wie ich es erfahren habe.

Das "innere Lächeln" hat nichts mit dem Kult des positiven Denkens zu tun. Es bedeutet nicht, dass wir uns zwanghaft nur noch positive Gedanken herholen sollen. Denken sollten wir gar nicht oder besser an Gedanken nicht anhaften. Das "innere Lächeln" hilft uns, uns in eine heitere, gelassene Grundhaltung zu versetzen. Im Besten Falle bauen wir damit zu unserem alltäglichen Geschehen eine Distanz auf, weil wir beginnen es nicht mehr so wichtig zu nehmen. Wenn es nun aber gar nicht möglich ist zu Lächeln, da es die momentane Situation nicht zulässt, dann versuchen Sie sich und Ihre Grundstimmung liebevoll wahrzunehmen und anzuschauen ohne Sie zu bewerten.

Durch das reine Lächeln kann sich schon viel verändern. Manchmal beginnen wir die Situation anders wahrzunehmen oder uns selbst nicht mehr so ernst zu nehmen. Fast so als würden wir einen Schritt zurücktreten und alles aus einer gesunden Distanz heraus zu betrachten.

Probieren Sie es einmal aus und bleiben Sie neugierig auf spannende Reaktionen ihrerseits.

Schnelle, kreative 5 Elemente Resteverwertung

Wer atmet und lächelt, kann kreativ kochen

Ich laufe zur Küche - bin in Eile - mal wieder zu lange am Computer gesessen! Zwar konnte ich meine Arbeit noch zu Ende bringen aber aufhören, dass konnte ich nicht. Jetzt ist sie da, die Zeitnot, der Zeitmangel beim Kochen. Also Kühlschrank auf und schauen was da ist – nicht viel – Stress kommt auf. Ich hätte doch noch einkaufen müssen, wie konnte ich das nur vergessen, war ich etwa so vertieft in meine Arbeit?

 

Halt!!! Wie war das noch?

Atmen - lächeln - annehmen?

Oder Entspannen - atmen - lächeln?

 

Schauen was noch da ist und kreativ werden.

Ja so war es, das was ich so oft in meinen Kursen vermittele - schauen und annehmen. Ich schaue also in den Kühlschrank und tatsächlich, nach und nach fische ich den ein oder anderen verlassenen Gemüserest aus der hintersten Ecke.

 

Sieht vielleicht nicht mehr so knackig aus wie auf dem Plakat aber alles ohne Schimmel und Matsche.

 

Nachdem ich die gefundenen Lebensmittel vor mir auf den Tisch gelegt habe, kommt nun die große Herausforderung – kreativ werden unter Zeitdruck! Mal sehen:

 

 


 

So habe ich einen wertvollen Beitrag geleistet zu weniger Lebensmittelmüll und

 

gemäß der 5-Elemente Ernährung ein energetisch wertvolles, warmes, frisch-gekochtes Mittagessen.

 

 

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

Da liegen:  2 Möhren,

                 eine Packung Tofu (MHD gestern abgelaufen aber Packung noch zu),

                 mehrere Kartoffeln,

                 Frühlingszwiebeln und

                 verschiedene Gemüsereste z.B. Blumenkohl, Spitzkohl und andere.

 

Ich entscheide mich also für eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln (gekocht) oder wenn die zu wenig als Beilage sind, als Einlage.

 

 

Die Kartoffeln muss ich dann allerdings nach dem Schälen ganz dünn schneiden und als Art Bratkartoffeln zuerst in der Pfanne mit anbraten. So habe ich alle Gemüsereste verwertet. Natürlich mit Salz, Pfeffer und mit Kräutern, falls im Garten, TK oder irgendwo im Kühlschrank auffindbar, abschmecken.

Den Tofu schneide ich in grobe Würfel, lege ihn gerne für 10 Min. in Sojasauce ein. Anschließend wälze ich ihn in gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse (Achtung bei Allergien) und brate die Würfel in Sesam- oder Sonnenblumenöl. Sollten Sie keine Sojasauce im Hause haben, würzen Sie den Tofu mit einem Mix aus Balsamico Essig (mild), Senf, Salz, Pfeffer, Honig.

Mengenangaben werden in der 5-Elemente Ernährung häufig weggelassen, denn Geschmäcker sind immer individuell. Außerdem schult das, das eigene Geschmacksempfinden. Wie schmeckt es Ihnen am Besten?

 

 


Hier noch einmal zur Erinnerung:

 

Das MHD Mindesthaltbarkeitsdatum zeigt Ihnen an, bis wann der Hersteller die produktspezifischen Eigenschaften z.B. die Konsistenz und Geschmack garantiert.

Es ist auf der Verpackung mit den Worten:“ mindestens haltbar bis …“ notiert. Es ist kein Verfallsdatum.

 

Prüfen Sie mit Ihren Sinnen und vertrauen Sie auf Ihre natürliche Reaktion. Aussehen, Geruch und Geschmack geben Ihnen wertvolle Hinweise, ob das Lebensmittel noch verwertbar ist.

In den Schnäppchenkörben der Supermärkte liegen häufig noch gute Lebensmittel, da das MHD bald abläuft, es lohnt sich da mal reinzuschauen.

 

 

 

Ausgenommen sind hier natürlich Fleisch und Fisch, denn diese Lebensmittel sind mit einem Verfallsdatum versehen. Bei leicht verderblichen Lebensmitteln gibt das Verfallsdatum, den Tag an, nachdem es aufgrund möglicher Gesundheitsgefährdung nicht mehr gegessen werden darf.

 


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