Meine Achtsamkeit Lieblingsübungen für Dich zu Hause

Immer wieder werde ich gebeten, doch einiger meiner Lieblingsübungen auf meine Webseite zu stellen.Viele meiner Kursteilnehmer/innen wünschen sich auch im Alltag mehr Erholung und Raum für Stille und Wohlbefinden.

Viele Übungen leite ich natürlich im Kurs recht spontan und frei an. Da ist es für mich echt schwer, diese nun so zu beschreiben, dass sie auch für nicht Kursteilnehmer/innen verständlich beschrieben sind. Ich hoffe es ist mir dennoch gelungen.

Folgende Übungen sind für mich, auch die Grundlage, für meine eigene Achtsamkeitspraxis zu Hause und im Alltag. Ich hoffe auch Du wirst durch diese Übungen etwas mehr Ruhe im Alltag finden:

  1. Die Kaffeetassenmeditation - achtsames Atmen   hier
  2. Dem Atem folgen und/oder zählen   hier
  3. Das langsame Gehen   hier

Außerdem habe ich es jetzt mitlerweile mal geschafft einige Kurzmeditationen als Audios auf diese Seite zu stellen. Probiert sie doch einfach mal aus.

  1. Eine 1 Minute Achtsamkeitsmeditation mit vorheriger Anleitung   hier
  2. Eine 1 Minute Achtsamkeitsmeditation ohne Anleitung   hier
  3. Eine 3 Minuten Achtsamkeitsmeditation draußen am Goldbach   hier

Viel Spaß beim ausprobieren und üben!

Rückzug vom Alltag

Können wir uns eigentlich wirklich vom eigenen Alltag zurückziehen? Oder ist es nicht so, dass alles, was um uns herum ist nicht irgendwie störend wäre? Ich sehe das Telefon, zum Beispiel und denke sofort, ah ich muss doch noch den oder die anrufen.

Schwups, ist die Achtsamkeit dahin und ich mitten drin in meinem Alltag.

 

Noch schwerer ist es, wenn Kinder in der Wohnung mit leben. Dann ist ein Rückzugstag doch nahezu unsmöglich, denn Kinder fordern uns jeden Tag aufs neue "heraus", was ja auch gut ist. Aber wie kann dann ein Tag, nur für mich, für meine Erholung, gelingen?

Ich würde sagen, nur mit einer guten Vorbereitung und etwas Gelassenheit.

 

Je besser ich den ganzen Tag vorbereite, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Tag wirklich erholsam für mich wird.

Also, mit den Kindern reden und gemeinsam für den ganzen Tag eine Lösung finden. Vorher ausreichend Lebensmittel einkaufen und vorkochen. Wenn Sie einen Partner oder Partnerin haben, natürlich auch mit ihm oder ihr über das Vorhaben sprechen. Vielleicht tut es der Beziehung ja gerade mal ganz gut, wenn jeder einen Tag etwas für sich macht und man sich erst am Abend zum gemeinsamen Abendessen wiedersieht.

 

Eine gut durchdachte Vorbereitung sollte jedoch schon mind. 1-2 Wochen vorher beginnen und auch wenn jemand dagegen ist, dann prüfen Sie, ob der Einwand berechtigt ist und wie beide in diesem Fall eine gemeinsame Lösung finden können. Geben Sie aber ihr Vorhaben nicht sofort auf, manchmal sind Einwände auch die von Kindern, natürliche Wiederstände.

Hinterher sind alle um eine Erfahrung reicher. Hauptsache Sie bleiben mit Ihrer Familie, Ihrem/Ihrer PartnerIn, Eltern im Gespräch.

 

Noch ein Satz zum Stichwort Gelassenheit, sollte am Tag selber, beim Achtsamkeitstag zu Hause, trotz guter Vorbereitung doch etwas dazwischen kommen, dann üben Sie Achtsamkeit direkt und lassen Sie sich für diesen, einen Moment nicht komplett aus der Ruhe bzw. Mitte bringen. Hier hilft die Übung, den Atem zu zählen, dann sind Sie schnell wieder in einem körperlich, entspannteren Zustand.

Ich wünsche Ihnen viele, gut Kompromisse und erholsame, achtsame Rückzugstage. mehr

 

Leben.Gesund.Gestalten. - Coaching mit Achtsamkeit

Als ich neulich Barfuss über einen sehr steinigen Weg lief, habe ich, neben den ganzen "Aua´s und ah´s" die mir in den Sinn kamen, auch darüber nachgedacht, auf was für einem Weg, im Leben ich gerade gehe.

Etwa auf einer Autobahn, auf der alles ganz schnell hintereinander getacktet ist?

Oder gehe ich gerade eher langsam, bewußt auf einem Waldweg, mit Zeit und Ruhe?

 

Nein, ich mußte mir tatsächlich eingestehen, dass mein Weg zur Zeit tatsächlich etwas steinig ist und das

nicht nur, weil ich die ganze Zeit Steinchen vor mir hatte, sondern mein Weg momentan ist so.

 

Ich orientiere mich nämlich zur Zeit neu und mache damit auch schmerzhafte Erfahrungen z.B. dass ich mir das mit der Selbständigkeit viel einfacher vorgestellt hatte.

Außerdem war meine Erfahrung im Schuldienst, als Sportlehrerin im 2. Schulhalbjahr 2019/2020, natürlich auch durch die plötzliche Corona Zeit, ganz anders, als ich mir vorgestellt hatte. Ich mußte also in den letzten Monaten immer wieder meine Pläne umstellen und Um-Wege gehen und

das mache ich von Natur aus gar nicht gerne. Ups - da war sie wieder, meine Geradlinigkeit.

Langsamer werden, atmen und ereinmal wahrnehmen, wo ich eigentlich wirklich hinmöchte, kann helfen. 

Achtsamkeitsübung achtsames Gehen hier mehr

 

So können wir uns immer mal wieder diese Frage stellen, bin ich noch auf meinem Weg oder ist das schon längst der Weg einer anderen, vielleicht mir nahestehenden Person?

Bin ich vielleicht, ganz ohne, dass es mir aufgefallen ist, von meinem Weg abgekommen und auf einem "Holzweg" gelandet?

In einer Sackgasse oder gar auf einer Wiese, wo ich meinen Weg gar nicht mehr sehe?

 

Achtsames Gehen, heißt auch langsamer Gehen und dabei "tiefes Schauen", wahrnehmen üben, den Atem, jeden einzelnen Schritt, die Gedanken, die kommen und gehen.

Probieren Sie es ruhig gleich einmal aus, beim Gehen.

Auf welchem Weg gehen Sie gerade, was sehen Sie und wem begegnen Sie?

 

Viel Spaß und Freude beim Neugierig sein - in diesem Moment.  Coaching mit Achtsamkeit  hier mehr