Das innere Lächeln

Jeder kennt das Bild des meditierenden Buddhas.  Wir können es auf diesen Bildern deutlich sehen, dieses kleine, feine lächeln in seinem Gesicht.

Das "innere Lächeln" . Es ist Kern der Achtsamkeitsmeditation. Es gehört dazu, ist Teil der ganzen Übung. Aber warum, was bedeutet das? Wozu sollen wir uns künstlich ein Lächeln herholen auch wenn uns gar nicht danach ist. Die Antwort ist gar nicht so einfach aber ich versuche einmal eine zu finden, so wie ich es erfahren habe.

Das "innere Lächeln" hat nichts mit dem Kult des positiven Denkens zu tun. Es bedeutet nicht, dass wir uns zwanghaft nur noch positive Gedanken herholen sollen. Denken sollten wir gar nicht oder besser an Gedanken nicht anhaften. Das "innere Lächeln" hilft uns, uns in eine heitere, gelassene Grundhaltung zu versetzen. Im Besten Falle bauen wir damit zu unserem alltäglichen Geschehen eine Distanz auf, weil wir beginnen es nicht mehr so wichtig zu nehmen. Wenn es nun aber gar nicht möglich ist zu Lächeln, da es die momentane Situation nicht zulässt, dann versuchen Sie sich und Ihre Grundstimmung liebevoll wahrzunehmen und anzuschauen ohne Sie zu bewerten.

Durch das reine Lächeln kann sich schon viel verändern. Manchmal beginnen wir die Situation anders wahrzunehmen oder uns selbst nicht mehr so ernst zu nehmen. Fast so als würden wir einen Schritt zurücktreten und alles aus einer gesunden Distanz heraus zu betrachten.

Probieren Sie es einmal aus und bleiben Sie neugierig auf spannende Reaktionen ihrerseits.