Schnelle, kreative 5 Elemente Resteverwertung

Wer atmet und lächelt, kann kreativ kochen

Ich laufe zur Küche - bin in Eile - mal wieder zu lange am Computer gesessen! Zwar konnte ich meine Arbeit noch zu Ende bringen aber aufhören, dass konnte ich nicht. Jetzt ist sie da, die Zeitnot, der Zeitmangel beim Kochen. Also Kühlschrank auf und schauen was da ist – nicht viel – Stress kommt auf. Ich hätte doch noch einkaufen müssen, wie konnte ich das nur vergessen, war ich etwa so vertieft in meine Arbeit?

 

Halt!!! Wie war das noch?

Atmen - lächeln - annehmen?

Oder Entspannen - atmen - lächeln?

 

Schauen was noch da ist und kreativ werden.

Ja so war es, das was ich so oft in meinen Kursen vermittele - schauen und annehmen. Ich schaue also in den Kühlschrank und tatsächlich, nach und nach fische ich den ein oder anderen verlassenen Gemüserest aus der hintersten Ecke.

 

Sieht vielleicht nicht mehr so knackig aus wie auf dem Plakat aber alles ohne Schimmel und Matsche.

 

Nachdem ich die gefundenen Lebensmittel vor mir auf den Tisch gelegt habe, kommt nun die große Herausforderung – kreativ werden unter Zeitdruck! Mal sehen:

 

 


 

So habe ich einen wertvollen Beitrag geleistet zu weniger Lebensmittelmüll und

 

gemäß der 5-Elemente Ernährung ein energetisch wertvolles, warmes, frisch-gekochtes Mittagessen.

 

 

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

Da liegen:  2 Möhren,

                 eine Packung Tofu (MHD gestern abgelaufen aber Packung noch zu),

                 mehrere Kartoffeln,

                 Frühlingszwiebeln und

                 verschiedene Gemüsereste z.B. Blumenkohl, Spitzkohl und andere.

 

Ich entscheide mich also für eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln (gekocht) oder wenn die zu wenig als Beilage sind, als Einlage.

 

 

Die Kartoffeln muss ich dann allerdings nach dem Schälen ganz dünn schneiden und als Art Bratkartoffeln zuerst in der Pfanne mit anbraten. So habe ich alle Gemüsereste verwertet. Natürlich mit Salz, Pfeffer und mit Kräutern, falls im Garten, TK oder irgendwo im Kühlschrank auffindbar, abschmecken.

Den Tofu schneide ich in grobe Würfel, lege ihn gerne für 10 Min. in Sojasauce ein. Anschließend wälze ich ihn in gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse (Achtung bei Allergien) und brate die Würfel in Sesam- oder Sonnenblumenöl. Sollten Sie keine Sojasauce im Hause haben, würzen Sie den Tofu mit einem Mix aus Balsamico Essig (mild), Senf, Salz, Pfeffer, Honig.

Mengenangaben werden in der 5-Elemente Ernährung häufig weggelassen, denn Geschmäcker sind immer individuell. Außerdem schult das, das eigene Geschmacksempfinden. Wie schmeckt es Ihnen am Besten?

 

 


Hier noch einmal zur Erinnerung:

 

Das MHD Mindesthaltbarkeitsdatum zeigt Ihnen an, bis wann der Hersteller die produktspezifischen Eigenschaften z.B. die Konsistenz und Geschmack garantiert.

Es ist auf der Verpackung mit den Worten:“ mindestens haltbar bis …“ notiert. Es ist kein Verfallsdatum.

 

Prüfen Sie mit Ihren Sinnen und vertrauen Sie auf Ihre natürliche Reaktion. Aussehen, Geruch und Geschmack geben Ihnen wertvolle Hinweise, ob das Lebensmittel noch verwertbar ist.

In den Schnäppchenkörben der Supermärkte liegen häufig noch gute Lebensmittel, da das MHD bald abläuft, es lohnt sich da mal reinzuschauen.

 

 

 

Ausgenommen sind hier natürlich Fleisch und Fisch, denn diese Lebensmittel sind mit einem Verfallsdatum versehen. Bei leicht verderblichen Lebensmitteln gibt das Verfallsdatum, den Tag an, nachdem es aufgrund möglicher Gesundheitsgefährdung nicht mehr gegessen werden darf.

 


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